Gottesdienst am 11.10.2009

Zur Erinnerung und zum besseren Verständnis des für diesen Sonntag vorgesehenen Predigttextes aus dem 12.
Kapitel des Evangeliums nach Markus sei zuerst einmal kurz an den Zusammenhang erinnert, in dem diese
Worte zu finden sind. Jesus ist mit seiner Anhängerschaft auf dem Weg aus seiner Heimat Galiläa nach
Jerusalem im Zentrum des damaligen jüdischen Lebens angekommen und hat nach einer nicht allzu langen
Erkundungsphase recht rasch Ärger hervorgerufen: im Tempel hat er die Tische der Geldwechsler und die
Stände der Taubenverkäufer umgestossen und sich darüber erregt, dass dieser Kultbau zu einer Räuberhöhle
verkommen sei und nicht mehr einem Bethaus für alle Völker entspricht. In der Folge gerät er in eine Reihe von
Streitgesprächen mit Angehörigen der jüdischen Elite, den Hohen Priestern, Schriftgelehrten und Ältesten, den
Pharisäern, Herodianern und Sadduzäern, die (wenn auch nicht alle untereinander einig) mehr oder minder die
offizielle Linie vertraten - und deshalb mit dem Sonderweg, den Jesus geht und lehrt, nicht einverstanden sind.
Im Verlauf dieser Diskussionen erzählt Jesus u.a. die Geschichte von den bösen Weinbauern, wo am Ende der
Besitzer mit den Pächtern abrechnet; dann wird Jesus wiederum die Frage nach der kaiserlichen Steuer gestellt,
worauf der Mann aus Nazaret seine Kontrahenten mit der Aussage verblüfft, dass des Kaisers Kopf auf der
Münze, der Anspruch Gottes jedoch im Herz eingeprägt ist. Diese Feststellung nun leitet über zu unserem
heutigen Predigttext, wo in den Versen 28 bis 34 des 12. Kapitel des Evangeliums nach Markus die Frage nach
dem höchsten Gebot gestellt wird.

Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander stritten, trat zu ihm. Und da er sah,
dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das erste Gebot von allen? Jesus
antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist allein HERR, und du sollst den HERRN,
deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand und
mit all deiner Kraft. Das zweite ist dieses: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Höher als diese
beiden steht kein anderes Gebot. Und der Schriftgelehrte sagte zu ihm: Schön hast du das gesagt, Meister,
und du hast Recht! Einer ist er, und einen anderen ausser ihm gibt es nicht und ihn lieben mit ganzen Herzen
und mit ganzem Verstand und mit aller Kraft und den Nächsten wie dich selbst - das ist weit mehr als alle
Brandopfer und Rauchopfer. Und Jesus sah, dass er verständig geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du
bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, ihm eine Frage zu stellen. (Mk 12,28-34)

Anders als z.B. in der Version des Evangelisten Lukas, wo diese Zusammenfassung des Gesetzes als Auftakt
der Geschichte vom barmherzigen Samariter zu finden ist, gibt Jesus hier selbst die Antwort (und reagiert nicht
wie bei Lukas mit einer Gegenfrage und fordert einen kritischen Zuhörer zur Stellungnahme auf). Der
Schriftgelehrte, der hier Jesus testet, hat, was anzunehmen ist, ein reguläres Studium der biblischen Schriften
hinter sich und bleibt aus Interesse und weil es seine Bestimmung ist nach wie vor auf dem Laufenden und will
erfahren, was der Mann aus Nazaret zu diesem Punkt zu sagen hat. Jesus, das wissen Sie, ist theologischer
Autodidakt, und so ist diese Situation nun eine pikante: er muss und will zeigen, dass er a) mit den heiligen
jüdischen Schriften vertraut ist und b) ihre inhaltlichen Grundzüge genauso wertschätzt wie es die allgemeine
Lehrmeinung ebenfalls tut. Prinzipiell hat er also nichts neues zu bieten - doch das reicht dem Schriftgelehrten
vollkommen aus, ja er ist geradezu angetan von Jesu Antwort…was wiederum wenig überraschend ist, denn als
Sohn Gottes muss Jesus den Geist der göttlichen Gebote ja bestens kennen: alles andere wäre eine Blamage
gewesen. Prüfungsangst in dem Sinne, in welchem sich ein Mensch bei einem Examen oder dem
abschliessenden mündlichen Kreuzverhör am Ende einer Ausbildung konfrontiert sieht und seine Prüfer in der
Regel mehr wissen und eine höhere Position haben - hier liegen die Dinge bei Licht besehen genau anders
herum, auch wenn Jesus brav und richtig sein Sprüchlein aufsagt und damit dem entscheidenden Konsens des
jüdischen Glaubens entspricht. Hätte er dies nicht getan - er wäre von allen Seiten angreifbar und quasi für
vogelfrei erklärt worden. Doch nein, er nimmt den Skeptikern auf Seiten des jüdischen mainstreams fürs erste
den Wind aus den Segeln und zieht den Schriftgelehrten sogar zu sich herüber, indem er ihm attestiert, nicht
fern vom Reich Gottes zu sein.
Nun stellt sich Ihnen vermutlich die Frage, wie Jesus nun zu dieser Behauptung kommt - und da geht es Ihnen
nicht anders wie den Umherstehenden, die, von der Situation noch ganz perplex, diese Frage nicht zu stellen
wagten, sondern vielleicht nur im Hinterkopf hatten…und die Antwort ebenso, weil Jesus schlicht das
Glaubensbekenntnis zitiert, das ein gewöhnlicher jüdischer Mensch von Kindesbeinen an immer wieder hört und
das nicht nur zum guten Ton gehört, sondern den Generalbass seines Lebens bildet. - Was also hört Israel?
Dass Gott nur einer ist oder treffender: der Eine, und neben sich keine anderen Götter duldet, und dass dieser
Eine nicht eine nach Einschätzung von Person zu Person unterschiedliche Gottheit ist, die sich jeder nach
Belieben zusammenbasteln kann - d.h. obwohl er sich nicht abbilden und festlegen lässt: ist dies nicht ein
abstrakter, ein Phantasie-Gott, ein Phantom, sondern höchst konkret und doch nur näherungsweise und erst am
Ende der Tage die Wirklichkeit und daher vorerst lediglich schriftlich, in Worten da…gesprochen und
geschrieben von und über und durch ihn…so dreht sich alles und steht und fällt mit dem Bekenntnis und der
Liebe zu dem Gott, dessen Name heilig ist und darum nicht genannt werden darf, «der sein wird», und damit hat
es sich. Denken wir bloss nicht, dass dies eine Selbstverständlichkeit wäre und ist: auch damals gab es in
Israel, diesem Schmelztiegel und Transitland im alten vorderen Orient eine enorme Auswahl an importierten und
vorderhand und buchstäblich attraktiven Göttern, aus denen, wer immer wollte, für seine Hausgemeinschaft
oder auch für sein eigenes kleines Menschleinglück sich wie in einer Kantine einen Götzen herrichten konnte - ob
als mehrgängiges Menu oder Eintopf oder, was immerhin ein Fortschritt wäre, in seinem Hirn, als
Leibspeisekarte. Nein!, sagt Jesus, wenn wir über Glaube und gelingendes Leben sprechen wollen, brauchen wir
die einzige tragfähige Basis, die, die in den heiligen Schriften bezeugt, Gottes Handeln an seinem Volk Israel
und in der Welt genauso dokumentiert wie seinen Willen, den er den von ihm ausgewählten Menschen mitteilt
und sie daran Anteil haben lässt, indem er sie sanft doch bestimmt auffordert, ihn zu lieben - und zwar als
Antwort darauf, dass Gott sich dem Geschick der Menschen angenommen hat. Das kommt zuerst und dies
sollen und dürfen wir akzeptieren - ansonsten bräuchten wir gar nicht weiter zu machen und könnten das Buch,
also die Bibel alten und neuen Testamentes, zuklappen und anderswo Ausschau halten. Doch wo und nach
was? Dumme Fragen: in der Moderne ist es noch einmal eine ganze Nummer leichter, sich einen Glauben, eine
Religion und titelgebende Götter gleich mit dazu nach Patchwork-Manier zuzulegen, und ob wir, die wir uns
Christen nennen, dem immer widerstehen, könnte mit einiger Berechtigung zumindest diskutiert werden.
Versuchen Sie das mal in der Adventszeit oder zu den hohen Festtagen: vor lauter Brauchtum werden Sie einen
schweren Stand haben, und wer nicht sehr sehr gut aufpasst, verliert gerade da ganz leicht den Boden unter
den Füssen und rutscht weg vom Fundament, welches gelegt ist: Jesus Christus (1Kor 3,11). Also: wie verhält
es sich - ist Gott die Petersilie auf den Kartoffeln?, und wie steht es um die Auskunftsfähigkeit über das, was
geglaubt wird und in so manchem Gottesdienst mit mehr oder minder altbekannten Worten zu vernehmen ist?
Und selbst bei uns hier im Raum, die wir uns Woche für Woche, Sonntag für Sonntag mit grosser Tapferkeit zu
einer Veranstaltung Christi und zu nichts anderem hier treffen und uns vom Kopf her und mit der Zunge eifrig zu
dem und an den Einen halten: tun wir das mit ganzem Herzen und ganzer Seele und ganzen Verstand und mit
aller unsrer Kraft - also mit allem, was wir als Menschen zu bieten haben und was doch in der Regel nur leere
Hände bedeutet? Welcher Mensch könnte das Gegenteil von sich behaupten - und das mit gutem Gewissen?
Täte er dies - es wäre schon der Beweis, dass es sich um etwas anderes handelt als um unbedingte
Gottesliebe, nämlich um die Liebe zu dem Götzen, um den nicht nur im Zweifelsfall so ziemlich alles kreist: die
eigene Person, und zwar so lange, bis sich Schwindel einstellt. Solche Lebenslüge zu erkennen - das ist der
erste Schritt…von wem eigentlich? Doch wohl von Gott, denn aus dem Loch, dass wir Menschen uns mit unsrer
Dickköpfigkeit oder Gedankenlosigkeit graben, kommen wir mit unsrem Vermögen nicht heraus und hin zu Gott,
dem Einen, und weg von dem, was uns gut scheint. So vor den Kopf gestossen, mag sich mancher gestört
fühlen, ein jeder, der dem Wahn unterliegt, sich selber am besten zu kennen und das, was nützlich und richtig
ist. Im Grunde ist also der unbedingte Aufruf zur Gottesliebe eine andere Variante des ersten der Zehn Gebote,
wo Gott unmissverständlich darauf hinweist, dass er neben sich keine anderen Götter haben will. Und es
prinzipiell keine anderen geben kann. Da bleibt kein Spielraum für eigene Wünsche und auch nicht für
Überlegungen, ob wir es hier denn mit einem Tyrann zu tun hätten, der neben sich alles wegbeisst, was ihm
Konkurrenz machen und ihm gefährlich werden könnte. Umgekehrt wird nämlich ein Schuh draus, denn
Hausgötzen und Erfindungen und Eingebungen spiritueller oder materieller Art - das Streben nach Macht,
Ansehen und Wohlstand, nach Statussymbolen und Anerkennung, nach Ruhm und Ehre, nach Schnäppchen und
persönlichem Vorteil und dem neuesten Mobiltelefon, nach allem was, gross und wichtig, lächerlich und rührend
den Menschen gefangen nimmt, ihn einsperrt, so wie es z.B. im Billigflieger buchstäblich geschieht und der
Abgrund nicht nur eine Metapher sondern äusserst konkret wird - all dies ist das Gegenteil der Absicht, die
hinter diesem Absolutheitsanspruch Gottes steht: und zwar uns Menschen vor Schaden zu bewahren. Sein Ziel
ist die Befreiung - wie bei den Israeliten aus dem Sklavenhaus Ägyptens so bei uns aus den Einengungen, die
durch die Hinwendung und das furchtbare Ernstnehmen zu den und all der Möglichkeiten, die das Dasein erst
und für sich lebenswert vorzugeben meinen, nach dem Motto hast du nix, bist du nix und todunglücklich, und
wenn nicht, dann gibt es dagegen und ohne es zuzugeben allerlei Verfahren, wie sich die eigene Existenz auf
dem Jahrmarkt der Eitelkeiten trotzdem gut in Position bringen lässt. Denn mehr scheinen als sein - das wollen
viele, anstatt es sich an der Kindschaft Gottes genug sein zu lassen.
Deshalb der Hinweis darauf, dass Jesus nach dem höchsten Gebot gefragt wird. In der hebräischen Sprache ist
das Wort «Gebot» vom Verb «befehlen» abgeleitet, also einem Tätigkeitswort. Der, der hier etwas tut, ist Gott:
er macht in seinen Geboten seinen Willen kund, und zwar im Rahmen des Bundes, den er mit den Israeliten
geschlossen hat, und so ist das, was er hier fordert, wesentlicher Bestandteil dieses Bundes - andernfalls wäre
die ganze Angelegenheit der Rede nicht wert. Kurz: das Gebot Gottes «soll gehört, beachtet, getan und
erinnert werden» (Zürcher Bibel, Glossar). Das jüdische Gebot nun, über das Jesus mit dem Schriftgelehrten
spricht und das sich über Jahrhunderte entwickelt und schliesslich Eingang in die Torah gefunden hat - diese
Sammlung an Weisungen und Satzungen ist, wie viele Gesetzestexte, zu beachtlichem Umfang angewachsen,
so dass der Normalbürger vor lauter Bäumen den Wald bzw. den Grundgedanken Gottes nicht mehr oder nur
mit Mühe sieht. Jesus, wie er in den (synoptischen) Evangelien dargestellt wird, schafft hier Abhilfe, indem er
zum einen unter dem Begriff Gesetz die kultischen, rituellen und ethischen Weisungen einordnet, andrerseits
durch die Zusammenfassung von Gottes- und Nächstenliebe als des höchsten Gebotes diesem zugleich einen
ethisch-normativen Status gibt, an dem sich alles Denken und Handeln orientieren muss. Und was liegt als
Leitgedanke dabei näher als die goldene Regel: Wie immer ihr wollt, dass die Leute mit euch umgehen, so geht
auch mit ihnen um.
Der nun folgende Satz, der ebenfalls im 12. Vers des 7. Kapitels im Evangelium nach
Matthäus zu finden ist, in der Bergpredigt, der hat es in sich: Denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Es geht also um das gleiche wie in der Frage nach dem ersten Gebot, hier allerdings verpackt in einer
Handlungsanweisung fürs praktische Leben.
Doch zurück zum Dialog in unsrem heutigen Predigttext: offensichtlich hat Jesus den Schriftgelehrten mit seiner
Antwort derart überzeugt, dass dieser erkennt, wie Brand- und Rauchopfer letztlich überflüssige Aktionen sind,
weil durch eine dem höchsten Gebot entsprechende Haltung und Verhalten das durchschimmert bzw.
zeichenhaft angedeutet wird, worauf Jesus eigentlich hinaus will: das Reich Gottes. Wo als erstes und letztes
Gott regiert und nicht Erfüllungsgehilfe für menschliche Wünsche und Interessen ist und also um seiner selbst
Willen geliebt wird. Mit Herrschaft hat dies freilich nichts zu tun, denn das Gegenteil von Herrschaft ist: ja genau
- Liebe: wer liebt herrscht nicht über den anderen. Geschieht solches allerdings doch und just in der Beziehung
zu Gott, also wenn Menschen ihn sich gefügig machen wollen: dann ist das ganze anmassend und lächerlich,
weil hier die Rollen vertauscht werden. Es bleiben also nur übrig: Dank und Gottesliebe. Punkt.
Punkt eins.

Punkt zwei: der Nächste, der Mitmensch, der, der in einer je konkreten Lebenslage Beistand, Hilfe, Liebe
braucht - und das in dem Ausmass, mit welchem die meisten Menschen an sich selber denken. Dieses Fass
ohne Boden - was hier wegfliesst und entgleitet muss und kann umgeleitet werden, das gilt und ist Gesetz, ist
gesetzt: Gottes Gesetze und Gebote schreiben nämlich einerseits vor, was sein soll oder sollte - es also
hilfreich und zivilisatorisches Minimum ist, dass wir uns nicht einander die Köpfe einschlagen oder Kriege führen
gegen andere Länder oder auch die belebte und unbelebte Umwelt. Doch damit ist noch nicht alles getan und
hinreichend erklärt: denn Gottes Gesetz beschreibt etwas, das ist: einen unabänderlichen Zustand, eine
Konstante, unumstösslich und allgemein gültig wie z.B. das Gesetz der Schwerkraft auf der Erde, dem wir zeit
unseres Lebens genauso wenig entrinnen können wie Gottes Liebe - und umgekehrt und ohne Erwiderung und
Weitergabe derselben auch nicht existieren können…als Geschöpf und Bild Gottes. Wer nicht liebt, bleibt im
Tod
, heisst es dazu im 1. Johannesbrief (1Joh 3,14) - was dann wiederum dem Verfehlen und Verpassen
Gottes gleichkommt, das Jesus in dem Streitgespräch anschneidet, welches er direkt vor der Erörterung
unseres heutigen Predigttextes führt und dort die irrige Annahme korrigiert, dass Gott nicht ein Gott von Toten,
sondern von Lebenden ist
(siehe Mk 12,27). Das gilt für dieses Leben - und das der kommenden Welt erst
recht. Und alles, was Menschen durch ihr Zeugnis und ihren Dienst, durch das Bekennen und Auskunftgeben
über ihren Glauben, den sie, auch dies sei erwähnt, nicht besitzen, sondern nur daraus leben können und den
Nächsten…wie dich selbst und wie du selbst…als Geschöpf Gottes…mit und wegen seiner Macken, die vom
Balken vor den eigenen Augen absorbiert werden…: diesen Menschen ernst nehmen, helfen, erkennen was und
wo es nötig ist und die Situation es erfordert oder auch bloss das Gespräch suchen und ihn oder sie bei Bedarf
in Ruhe lassen und diese ihm gönnen. Mit anderen Worten: durch ihr Tun und Lassen auf diesen endgültigen
Zustand, in dem alles anders, besser sein wird, hinweisen - da wird also ein Vorgeschmack auf das Reich der
Himmel geliefert und die Frage nach dem höchsten Gebot beantwortet und Gott die Ehre gegeben. Und im
Unterschied zu Zeitgenossen, die im Alltag, was immer wieder vorkommt und es schon immer gegeben hat…zu
Leuten, die ein ritterliches Verhalten beweisen und mit Gott nichts bis wenig am Hut haben…können und dürfen
Christenmenschen im Fall der Fälle, wenn sich sonst keiner kümmert, darauf hoffen und zählen, dass ihnen Gott
als letzter und einziger beisteht und ihnen last but not least diese Last trägt, weil die Liebe Gottes allemal
grösser und gewitzter ist als der gesunde Menschenverstand. Vom kranken ganz zu schweigen. Amen.




Jost Harzer